Das Sonntagsfest
Die Großeltern von Kubus, Henryk und Irena, organisieren ein Familienfest
in ihrem Haus außerhalb der Stadt. Für Henryk ist die Erstkommunion
des Enkels auch ein guter Anlass, seine neuesten Anschaffungen zu präsentieren.
Die erwachsenen Kinder versuchen – jeder auf seine Weise – sich
davon zu schleichen. Das führt zu überraschenden Wendungen,
ausgelassenen Enthüllungen und einer Vielzahl von Zusammenstößen.
Olenka, eine junge Haushaltshilfe aus der Ukraine, ist von dieser polnischen
Familienatmosphäre, den Sitten und Bräuchen geradezu begeistert. Während Irena mit den kulinarischen Köstlichkeiten beschäftigt
ist, braut sich bei den Gästen draußen im Garten etwas eigenes
zusammen. Robert, der Familienliebling, ist der Schwarm aller Frauen, gebildet – und arbeitslos. Jarek muss schnell
Geld auftreiben. Alicja, die erfolgreiche Dame von Welt, bekommt eine
Krise und sieht sich gezwungen, zu ihrer letzten Waffe zu greifen. ährenddessen
würde ihre jüngere Schwester Ania gerne zu den Waffen der Frau
greifen. Wiktor liebt Fell über alles, das wird ihm zum Verhängnis. Die bezaubernde Religionslehrerin des kleinen Kubus stellt, während die Männer
an ihren Lippen hängen, unbemerkt die Religiosität der Polen
in Frage!
Henryks Enkelkinder sind gerade dabei, nach einer Anleitung aus dem Internet
eine Bombe herzustellen. Die Erwachsenen sind zu sehr mit sich selbst
beschäftigt, um (rechtzeitig) die Gefahr zu entdecken. Robert verschwindet hinter den Kulissen der Familienfeier.
Jarek bietet in seiner Verzweiflung alles, was er noch hat – Sexdienstleistungen
– nahezu jedem an. Die beleidigte Frau Wiktors – zwischenzeitlich am Rande eine
Wahnsinns – will sich rächen. Irena versucht heroisch, die Feier doch noch zu retten. Was sie nicht ahnt: sie hat eine Verbündete …